Der KulturKanal sang!

Foto: Tom Pingel
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Am 5. Juni 2010 sang die Metropole und die Schallwellen am KulturKanal schlugen hoch. Flankiert von Sportbooten setzten sich drei Schiffsparaden mit singender Besatzung von Ost und West in Bewegung, um gemeinsam mit den Chören in Chororten am Ufer einen „ChorKanal“ erklingen zu lassen. Mitsingen war erlaubt! Der Treffpunkt aller Sängerinnen und Sänger war beim großen Finale in der Gelsenkirchener VELTINS-Arena.

Strahlender Sonnenschein, tuckernde Schiffe, hochschlagende Schallwellen: am 5. Juni wurde der KulturKanal im Rahmen von !SING-DAY OF SONG zum ChorKanal. Drei Schiffsparaden machten sich an diesem Tag aus dem Osten und dem Westen des KulturKanals auf den Weg zum gemeinsamen Abschlusssingen in der VELTINS-Arena. Mit zahlreichen Chororten entlang seiner Ufer, wurde der KulturKanal zur musikalischsten Wasserstraße der Metropole Ruhr.

„Leinen los“ hieß es als erstes in Duisburg. Die Stadt nahm ihre Chöre auf dem MS Heinrich Thöne ab der Schifferbörse an Bord. In Oberhausen am Kaisergarten erhielten die Duisburger Unterstützung durch die Marika der Marine-Kameradschaft Bottrop mit dem Pro-Prosper Chor und durch das MS Baldeney mit Essener Sängerinnen und Sängern.

Aus der Gegenrichtung schipperten aus dem Osten zwei Flotten Richtung Gelsenkirchen. Vom LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop führte der Dampfschlepper Cerberus die historische Dieselbarkasse Herbert, das FGS Henrichenburg mit zwei Chorklassen der Willy-Brandt-Gesamtschule und die Santa Monika I mit dem Hömma!-Chor an. Die zweite Parade startete im Hafen Datteln mit dem Reservisten und der Santa Monika II mit Dattelner Chören. Ab dem Schiffshebewerk vervollständigten das FGS Rheinfels mit dem Knabenchor der Chorgemeinde Dortmund, dem Gronauer Shanty-Chor und der Integra die Fahrt. Nachdem das Schiffshebewerk mit seinen „Heldensängen“ gelockt hatte, ging es vorbei an der „musikalischen Insel im Rhein-Herne-Kanal“, dem Inselfest der Wartburginsel mit Chören und Bands, dem Stadthafen Recklinghausen mit seinen „Hafenklängen“, maritimem Programm mit Shantychören und Fischmarkt.

Das Besondere waren nicht nur die vielen Chororte am Kanal, sondern auch das gemeinsame Singen um 12.10 Uhr in der Schleuse Oberhausen und der Schleuse Herne-Ost. Zum großen Abschlusskonzert in der VELTINS-Arena legten nicht nur die drei Paraden an, sondern auch das FGS-Schiff Friedrich der Große, welches den ganzen Tag lang Chöre und Gäste von der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 von Herne nach Gelsenkirchen brachte.

Zwischen dem Anleger der Kurt-Schumacher-Brücke und der Schleuse Gelsenkirchen, wo die Schiffe anlandeten, öffneten zwei Kleingartenvereine mit einem weiteren Chorort ihre Tore für die Sängerinnen und Sänger. Die Reise endete beim großen gemeinsamen Abschlusskonzert „Auf Schalke“ mit dem größten mehrstimmigen Chor der deutschen Musikgeschichte.

Partner:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

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