EMSCHERKUNST.2010

Foto: Stefanie Thomczyk / Agentur Go Between
Zoom
Eine Insel für die Kunst! Am 29. Mai 2010 wurde das große Kunstprojekt eröffnet. Die Besucher hatten mehr als 100 Tage Zeit, um die insgesamt acht Ausstellungsräume auf der Emscherinsel zu erkunden.

40 Künstlerinnen und Künstler, zum Teil in Duos oder Gruppen arbeitend, erschufen 20 Werke unterschiedlichster Art. Die ungewöhnlichsten Räume wie z.B. Schleusen, ehemalige Industrieanlagen oder urbane Brachflächen wurden zur Bühne der EMSCHERKUNST.2010. International renommierte Künstler wie Rita McBride, Jeppe Hein oder Tadashi Kawamata genauso wie Studenten der Kunstakademie Münster nahmen den Auftrag an und setzten sich bei zahlreichen Bereisungen per Schiff, Rad und Auto intensiv mit den Standorten und der Region auseinander.

Einige der Kunstwerke zwischen Rhein-Herne-Kanal und der Emscher werden dauerhaft bestehen bleibenm dazu zählen die Gartenkunst und Lichtinstallation im BernePark in Bottrop Ebel, das Bergarbeitermosaik auf dem Faulturm der ehemaligen Kläranlage Herne, der Obelisk aus Karbon in Essen-Altenessen sowie die dreiteilige Skulptur reemrenreh im Herner Meer. Des Weiteren gehören dazu auch das erst zum Abschluss der Ausstellung eingeweihte „Monument for a Forgotten Future“ von Olaf Nicolai, Gordon Douglas mit Mogwai, der Aussichtsturm von Tadashi Kawamata in der Nähe des Wasserkreuzes in Castrop-Rauxel sowie die noch entstehende Brückenskulptur in Oberhausen und die gelben Fernrohre von Jeppe Hein (in Teilen). Die Vogelbeobachtungsstation von Mark Dion im Gastank am Herner Meer wird im Frühjahr 2011 wieder aufgebaut.