SchachtZeichen 2010 am Kulturkanal

Foto: R.Tiggemann/SchachtZeichen
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Von Kamp-Lintfort bis Hamm und von Haltern bis Sprockhövel wurden 300 große gelbe Heliumballone bis zu 80 Meter hoch aufgelassen. Sie markierten jene Standorte, an denen einst Bergwerke mit ihren Schächten bis zu 1000 Meter tief in die Erde reichten, wo viele hunderttausend Menschen arbeiteten und wohnten und sich ihr soziales Leben abspielte.
Wie auf einer Perlenschnur reihten sich ehemalige Schachtstandorte auch entlang des Rhein-Herne-Kanals, war der Kanal in seiner fast 100-jährigen Geschichte unverzichtbarer Transportweg auch für das „Schwarze Gold“ des Ruhrgebiets. An zahlreichen in der Nähe des Kanals gelegenen früheren Bergbaustandorten gaben die SchachtZeichen Ballone mit Aktivitäten des Kulturkanals ein eindrucksvolles Bild ab und füllten das Kulturhauptstadt 2010-Motto „Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“ mit Leben. Am Fuß der Ballone wurden Menschen für Menschen Geschichte und Geschichten des Stadtteils und der Zechen erzählen.