Begeistertes Resümee: Publikum, Sänger und Organisatoren erlebten einen vergnüglichen Tag auf und am KulturKanal mit viel Sonne und fröhlicher Stimmung.
Am 5. Juni schlugen die Schallwellen am KulturKanal hoch: Drei Schiffsparaden mit singender Besatzung flankiert von Sportbooten schipperten mit singender Besatzung von Ost nach West den KulturKanal entlang. Die Sänger an Bord und an den zahlreichen Chororten ließen den Kanal so zum ChorKanal werden. Zum gemeinsamen Abschlusssingen trafen sich alle Chöre und ein großes singbegeistertes Publikum in der Gelsenkirchener VELTINS-Arena.
Bei strahlendem Sonnenschein war es nicht schwer mit guter Laune dabei zu sein.
„Leinen los“ hieß es als erstes in Duisburg. Die Stadt nahm ihre Chöre auf dem MS Heinrich Thöne ab der Schifferbörse an Bord. In Oberhausen am Kaisergarten erhielten die Duisburger Unterstützung durch die Marika der Marine-Kameradschaft Bottrop mit dem Pro-Prosper Chor und durch das MS Baldeney mit Essener Sängerinnen und Sängern.
Aus der Gegenrichtung schippertern aus dem Osten zwei Flotten Richtung Gelsenkirchen. Vom LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop führte der Dampfschlepper Cerberus die historische Dieselbarkasse Herbert, das FGS Henrichenburg mit zwei Chorklassen der Willy-Brandt-Gesamtschule und die Santa Monika I mit dem Hömma!-Chor an. Die zweite Parade startete im Hafen Datteln mit dem Reservisten und der Santa Monika II mit Dattelner Chören. Ab dem Schiffshebewerk vervollständigten das FGS Rheinfels mit dem Knabenchor der Chorgemeinde Dortmund, dem Gronauer Shanty-Chor und der Integra die Fahrt. Nachdem das Schiffshebewerk mit seinen „Heldensängen“ gelockt hatte, ging es vorbei an der „musikalischen Insel im Rhein-Herne-Kanal“, dem Inselfest der Wartburginsel mit Chören und Bands, dem Stadthafen Recklinghausen mit seinen „Hafenklängen“, maritimem Programm mit Shantychören und Fischmarkt.
Das Besondere waren nicht nur die vielen Chororte am Kanal, sondern auch das gemeinsame Singen um 12.10 Uhr in der Schleuse Oberhausen und der Schleuse Herne-Ost. Zwischen dem Anleger der Kurt-Schumacher-Brücke und der Schleuse Gelsenkirchen, wo die Schiffe anlegten, öffneten zwei Kleingartenvereine mit einem weiteren Chorort ihre Tore für die Sängerinnen und Sänger. Zum großen Abschlusskonzert in der VELTINS-Arena legten nicht nur die drei Paraden an, sondern auch das FGS Friedrich der Große, welches den ganzen Tag lang Chöre und Gäste von der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 von Herne nach Gelsenkirchen brachte.
Die Reise endete beim großen gemeinsamen Abschlusskonzert „Auf Schalke“ mit dem größten mehrstimmigen Chor der deutschen Musikgeschichte.
Filmbeiträge WDR
Der Tag der Chöre: Schiffskorso
Das ganze Revier singt
Die singende Schalke-Arena
!Sing-DAY OF SONG Fotogalerie
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