NACHBARPROJEKTE

Übersicht

Neben den Ereignissen des KulturKanals zur RUHR.2010 luden weitere Projekte an den Rhein-Herne-Kanal ein. Einige der hier aufgeführten Projekte sind auch weiterhin aktuell.

Unter freiem Himmel 2010

Picknick 2010: Kultur erleben im Emscher Landschaftspark

Die Bewohner und Gäste der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 wareneingeladen, ihre Picknickdecke an den außergewöhnlichsten Orten der Metropole Ruhr auszubreiten!
Vom 16. Mai bis zum 02. Oktober 2010 wurde Europas größter Regionalpark mit über 50 Events, künstlerischen Inszenierungen und Touren an 30 Orten gefeiert – von der Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen mit ihren Horizontbögen über den Westpark an der Jahrhunderthalle Bochum bis hin zum Landschaftspark Duisburg-Nord. So haben Sie den Park noch nie gesehen!

Am 16. Mai fiel in Oberhausen im Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst mit einem großen KunstPicknick der Startschuss zum Erlebnisprogramm „Unter freiem Himmel“. Der Musiker und Künstler Rochus Aust verzauberte den Gehölzgarten mit einem Spiel aus Farben und Klängen und schaffte lauschige Picknickplätze für die Besucher. Eigens komponierte Mikrokonzerte tönten mal aus den Bäumen, mal aus der Wiese und überraschten so immer wieder auf dem Weg durch die Klanginstallation. Im August konnte man beim Picknick der Jahrtausende im Stadtteilpark Mont-Cenis Herne Steinzeitmenschen und Astronauten vom Teller naschen, Bäume wisperten geheimnisvolle Botschaften und Steine wurden musikalisch. Anfang Oktober wartete die Kokerei Hansa in Dortmund mit einer bunten „Fischlounge“
voller Musik.

SunsetPicknicks luden im Sommer zum Chillen und Tanzen auf die Haldengipfel bei elektronischer Musik ein. Munteres Treiben mit Varietékunst für alle boten die familiären ErlebnisPicknicks. Geführte Touren zeigten, wie Kreativität und Landschaftskunst diese urbane Kulturlandschaft gestalteten. Kunstfreunde, Naturgenießer und Outdoor-Aktivisten picknickten mal traditionell und auch mal völlig anders: mit Rucksack und Butterbrot oder Picknickkorb und Antipasti.

www.emscherlandschaftspark.de

 
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Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben

Zur Dauerausstellung:
In seiner Ausstellung nimmt das „Museum Strom und Leben“ die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Elektrizität. Auf 2000 qm Ausstellungsfläche wir ihre Kultur-, Sozial- und Technikgeschichte dargestellt. Nach einer spielerischen Einführung in das Phänomen Strom verdeutlichen Turbine, Dampfmaschine und Wasserturbine die verschiedenen Möglichkeiten der Stromerzeugung. Eine alte Straßenbahn in historischer Platzsituation dokumentiert den Stand der Elektrifizierung in den 30er Jahren. Beispiele aus Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Haushalt zeigen, wie der Strom Alltag und Arbeitswelt grundlegend veränderte. Im historischen Teil des 1928 gebauten Umspannwerks wird die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert. Spielerische Experimente zur Stromerzeugung, eine alte Straßenbahn, ein elektrisches Klavier, ein Kino und viele kleine und große Objekte mehr laden zum Ausprobieren, Staunen und Verweilen ein. An vielen Stationen im Museum ist Anfassen erwünscht.

Sonderausstellung "elektrisierend!":
Die Ausstellung "elektrisierend" im Museum Strom und Leben am Kanal in Recklinghausen zeigt ab Mitte März 2010 die Geschichte der Elektrizitätswerbung von 1890 bis 2010. Den Besucher erwartet ein systematischer Überblick zur Entwicklung der Elektrizitätswerbung in Deutschland. Dabei wird der Bogen von der Werbung für Strom zur Werbung für Energieeffizienz gespannt.

Zu sehen sind unterschiedliche Medien der Werbung, darunter Werbegrafiken von Peter Behrens und Ludwig Hohlwein sowie Werbefilme der 1950er Jahre im Kino des Museums.

Zum Museum Strom und Leben:
Das Museum ist Dienstags bis Sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Uferstraße 2-4
45663 Recklinghausen
02361/382216 / -17
museum [AT_SYMBOL] rwe [dot] com

 
Projekt-Link(s):
Umspannwerk Recklinghausen
 

Stadtquartier Graf Bismarck

Das ca. 80 ha große neue Stadtquartier Graf Bismarck liegt in der Mitte Gelsenkirchens direkt am Rhein­-Herne-­Kanal. In den kommenden Jahren wird das Gelände rund um den Hafen des ehemaligen Kraftwerkstandortes komplett neu gestaltet. In einer Mischung aus Wohnungsbau und Gewerbeflächen, Mischgebieten und Sondernutzungen wird ein neues Quartier am Wasser realisiert. Im Rahmen des KulturKanal-Projektes "Bilder am Kanal" wurde gegenüber der Hafeneinfahrt ein künstlerisch gestaltetes Tableau für 25 Jahre installiert.

 
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SchachtZeichen 2010 am Kulturkanal

Von Kamp-Lintfort bis Hamm und von Haltern bis Sprockhövel wurden 300 große gelbe Heliumballone bis zu 80 Meter hoch aufgelassen. Sie markierten jene Standorte, an denen einst Bergwerke mit ihren Schächten bis zu 1000 Meter tief in die Erde reichten, wo viele hunderttausend Menschen arbeiteten und wohnten und sich ihr soziales Leben abspielte.
Wie auf einer Perlenschnur reihten sich ehemalige Schachtstandorte auch entlang des Rhein-Herne-Kanals, war der Kanal in seiner fast 100-jährigen Geschichte unverzichtbarer Transportweg auch für das „Schwarze Gold“ des Ruhrgebiets. An zahlreichen in der Nähe des Kanals gelegenen früheren Bergbaustandorten gaben die SchachtZeichen Ballone mit Aktivitäten des Kulturkanals ein eindrucksvolles Bild ab und füllten das Kulturhauptstadt 2010-Motto „Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“ mit Leben. Am Fuß der Ballone wurden Menschen für Menschen Geschichte und Geschichten des Stadtteils und der Zechen erzählen.

 
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Schachtzeichen
 

Ruhrorter Brückenschlag

Seit Frühjahr 2010 verbindet eine Treppenanlage die Spitze der Mercatorinsel mit der Friedrich-Ebert-Brücke. In einer Höhe von 16 Metern öffnet eine Aussichtsplattform den Blick über den Hafen und den Hafenstadtteil Ruhrort. Das Projekt Ruhrorter Brückenschlag leistet einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Hier finden Sie weitere Infos zum Brückenschlag.



 

Ruhrlights: Twilight Zone 2010

Auf neue Weise wurden die besonderen Landschaftsqualitäten an der Ruhr durch das Lichtkunstfestival sichtbar. Lichtkunst ist ein Medium zur Kommunikation und Verständigung jenseits aller Sprachgrenzen. Im Austausch zwischen Künstlern aus Vilnius und dem Ruhrgebiet wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede spürbar. Im Duisburger Innenhafen wurden mehrere große Lichtinstallationen von internationalen Lichtkünstlern verwirklicht, die den besonderen urbanen Raum des Hafens der Kulturhaupstadt beim Abschlussfest des KulturKanals interpretierten.

 
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NT 2 – Umbau und Erweiterung Nordstern Schacht II

Vier Gläserne Etagen lassen den Förderturm auf der Zeche Nordstern auf rund 100 Meter anwachsen. Die 18 Meter hohe „Herkules“-Skulptur von Markus Lüpertz macht das Bauwerk seit dem 17.12.2010 offiziell zu einem Gesamtkunstwerk.

Bildnachweis: NT2- Erweiterung und Aufstockung Nordstern Schacht 2, Gelsenkirchen mit einer Skulptur von Markus Lüpertz, Architekt: Karl-Heinz Petzinka mit Natahlie Ness und René Clasen.

 
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NT 2
 

Nordsternpark - Hall Of Fame

Die „Hall Of Fame“ ist mittlerweile in ganz Deutschland bis hin zu den Nachbarländern sehr bekannt und ein beliebter Ort entspannter und vor allem legaler Graffitimalerei. Es wird das ganze Jahr über dort gemalt / gesprayt und somit verändert sich dieser Galerieort kontinuierlich. Bisher reisten zu jeder Veranstaltung vor Ort TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden Nachbarländern. Somit dürfte der Graffiti Contest ein Highlight der Gelsenkirchener Beiträge zur RUHR.2010 werden.

Ein Besuch der mittlerweile international bekannten „Hall Of Fame“ lohnt sich auch für Nicht-Sprayer: Neugierige können hier den jungen Graffitimalern über die Schulter gucken und die Entstehung einzigartiger Kunstwerke hautnah miterleben.

Der Graffiti Contest (Wettbewerb) sah eine Prämierung der besten fünf Piece (Bilder) durch eine Jury vor (1-5 Preis, je 400, 300, 200, 100, 50 Euro). In den ersten beiden Durchgänge wurden quasi im KO Verfahren die Endrunden-TeilnehmerInnen ermittelt.

Der Graffitiwettbewerb ist ein Baustein der im Nordsternpark im Rahmen „Schachtzeichen“ stattfindenden Aktionen. Die Aktion fand noch einmal im Rahmen des Weltkindertages im Nordsternpark am 18. September 2010 (dann aber ohne Wettbewerb) statt.

Allgemeine Informationen unter: www.nordsternpark.info

Rahmenbedingungen:
Die Hall (Mauer) zeichnet sich durch einzelne Segmente aus, die jeweils durch einen Mauervorsprung voneinander getrennt sind. Der Wettbewerb wurd auf etwa den mittleren 54 Segmenten durchgeführt, nach der Treppe nach rechts Richtung Doppelbogenbrücke. Jede(r)n TeilnehmerIn des dritten und somit Finaldurchgangs standen 2 Segmente zur Verfügung, sodass in der Final Runde insgesamt maximal 27 StarterInnen vorgesehen waren. Rechter Hand der Wettbewerbssegmente wurden 12 Segmente jeweils immer wieder weiß grundiert, um mittels des 1. und 2. Durchgangs die Final Teilnehmer zu ermitteln.

Termin:
29. Mai 2010
10.00 - 19.15 Uhr

Veranstaltungsort:
Nordsternpark Gelsenkirchen
ehemalige Hafenmauer / Hall Of Fame
45881 Gelsenkirchen

 

Mercatorinsel

Die ehemalige Speditionsinsel wurd zu einem neuen städtischen Kultur- und Freizeitareal. Der internationale „Wettbewerb Mercatorinsel“ ist der Türöffner für die geplante Neunutzung der Spitze der Mercatorinsel, dort, wo die Ruhr in den Rhein mündet.

 
Projekt-Link(s):
Mercatorinsel
 

Marina Essen

In Planung:

„Die neue Verbindung“ - vom KulturKanal zur Zeche Zollverein wird ein abwechslungsreiches Stadtquartier unter anderem mit Bootsliegeplätzen, Einkaufsmöglichkeiten für den maritimen Bedarf, Büros und Penthäusern und einem viergeschossiger Hotel- und Boarding-Bereich mit eigenem Hotelkai.

 
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Marina Essen
 

Landschaftsbauhütte Oberhausen

Auf Oberhausener Stadtgebiet zwischen dem Gehölzgarten Ripshorst und der Burg Vondern liegt der Entwicklungsraum Vondern. Drei Oberhausener Künstler – Hartwig Kompa, Guido Berndsen und Hermann Es Richter – haben im Auftrag der Emschergenossenschaft ein künstlerisches Konzept für diesen Raum entwickelt.

 
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Neues Emschertal
 

Kreativ.Quartier

Aus Leerständen und Industriebrachen werden Freiräume, geistige Potenziale und nutzbare Areale für Unternehmer der kreativen Branchen. Mit der Entwicklung kreativer Quartiere sollen im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas 2010 Rahmenbedingungen für die Entstehung kreativer Milieus begünstigt werden. Über das Internet sind Akteure in ganz Europa beteiligt - bis hin zur Möglichkeit, Räume für ihr Unternehmen anzumieten.

Gemeinsam mit der Stadt Herne, der Herner Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der RUHR.2010 und Herner Kreativen soll ein "Kreativ.Quartier am Kanal" entwickelt werden. Ein urbanes Zukunftsareal der Metropole Ruhr.

 
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Kreativ.Quartier
 

Kanalfeste 2010

Viele Kanalfeste für die ganze Familie luden unter anderem in Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen und Datteln ein.

 
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Gahlenscher Kohlenweg

Der Weg des schwarzen Goldes von Hattingen bis Dorsten: eine Kunststraße wird zur Straße der Kunst. Das Verbundprojekt "Grenz Gebiet Ruhr" hat sich zusammengeschlossen, um mit Werken zeitgenössischer Künstler den Verlauf des historischen Transportweges des schwarzen Goldes als Kunststraße in Erinnerung zu rufen und die ehemalige Handelsstraße mit Kunstmarken bewusst erfahrbar zu machen. Die einstige Streckenführung des „Gahlenschen Kohlenweges“, dehnt sich in Süd-Nord-Richtung grenzüberschreitend von Hattingen über die Ruhr nach Bochum, Herne, Gelsenkirchen bis hin nach Dorsten aus. Der Gahlensche Kohlenweg kreuzt den Rhein-Herne-Kanal in Höhe der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3. Künstler der der Künstlerzeche beteiligen sich am Projekt.

RVR gibt eine Karte zum "Gahlenschen Kohlenweg" heraus:

Kunst statt Kohle markiert heute die ehemalige Transporttrasse "Gahlenscher Kohlenweg" zwischen Hattingen und Dorsten. Mit dem RUHR.2010-Projekt "Gahlenscher Kohlenweg - Kunststraße wird Straße der Kunst" entstehen hier Kunstpositionen im öffentlichen Raum. Alle historischen Sehenswürdigkeiten und moderne Kunstmarken entlang der ersten Süd-Nord-Erschließung zeigt jetzt eine Karte, die der Regionalverband Ruhr (RVR) herausgegeben hat.
Zwölf Künstler haben ihre Projekte entlang der Trasse realisiert. Die Karte
erklärt sie in Wort und Bild. Der "Gahlensche Kohlenweg - Kunststraße wird Straße der Kunst" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kunstvereine Gelsenkirchen, Hattingen, Virtuell-Visuell Dorsten sowie der Bochumer galerie januar und des Fördervereins Zeche Unser Fritz 2/3 aus Herne. Die Route verläuft entlang der historischen Transporttrasse von Hattingen über Bochum, Herne und Gelsenkirchen bis nach Dorsten an der Lippe.

Die neue Karte ist im Buchhandel erhältlich oder kann direkt im Online-Shop des RVR bestellt werden: www.shop.metropoleruhr.de.

Außerdem steht sie unter http://www.metropoleruhr.de/presse/downloads.html zum Download bereit.

Infos: www.gahlenscher-kohlenweg.de

 
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Gahlenscher Kohlenweg
 

Erweiterungsbau MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Die Baseler Architekten Herzog & de Meuron realisieren derzeit den Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst im Innenhafen Duisburg. Das Konzept sieht einen Kubus über den alten Silos mit 22 neuen Räumen und rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vor.

 
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Emscherparkautobahn

Die Autobahn A 42 verläuft rund 30 Kilometer parallel zum Rhein-Herne-Kanal und zur Emscher. Dieser Emscherschnellweg wird zur Parkautobahn mit „Ohrenparks“ an den Autobahnkreuzen umgestaltet. Zwischen den Bäumen und Sträuchern werden Sichtfenster freigelegt, die den Blick auf die Attraktionen entlang der Strecke freigeben.

 
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EMSCHERKUNST.2010

Eine Insel für die Kunst! Am 29. Mai 2010 wurde das große Kunstprojekt eröffnet. Die Besucher hatten mehr als 100 Tage Zeit, um die insgesamt acht Ausstellungsräume auf der Emscherinsel zu erkunden.

40 Künstlerinnen und Künstler, zum Teil in Duos oder Gruppen arbeitend, erschufen 20 Werke unterschiedlichster Art. Die ungewöhnlichsten Räume wie z.B. Schleusen, ehemalige Industrieanlagen oder urbane Brachflächen wurden zur Bühne der EMSCHERKUNST.2010. International renommierte Künstler wie Rita McBride, Jeppe Hein oder Tadashi Kawamata genauso wie Studenten der Kunstakademie Münster nahmen den Auftrag an und setzten sich bei zahlreichen Bereisungen per Schiff, Rad und Auto intensiv mit den Standorten und der Region auseinander.

Einige der Kunstwerke zwischen Rhein-Herne-Kanal und der Emscher werden dauerhaft bestehen bleibenm dazu zählen die Gartenkunst und Lichtinstallation im BernePark in Bottrop Ebel, das Bergarbeitermosaik auf dem Faulturm der ehemaligen Kläranlage Herne, der Obelisk aus Karbon in Essen-Altenessen sowie die dreiteilige Skulptur reemrenreh im Herner Meer. Des Weiteren gehören dazu auch das erst zum Abschluss der Ausstellung eingeweihte „Monument for a Forgotten Future“ von Olaf Nicolai, Gordon Douglas mit Mogwai, der Aussichtsturm von Tadashi Kawamata in der Nähe des Wasserkreuzes in Castrop-Rauxel sowie die noch entstehende Brückenskulptur in Oberhausen und die gelben Fernrohre von Jeppe Hein (in Teilen). Die Vogelbeobachtungsstation von Mark Dion im Gastank am Herner Meer wird im Frühjahr 2011 wieder aufgebaut.

 
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Emscher Landschaftspark - Insel-Tour

Das Herzstück des neuen Emschertals ist die Emscherinsel mit einer Gesamtfläche von ca. elf Quadratkilometern. Sie erstreckt sich auf einer Länge von 34 Kilometern. Eingefasst vom Rhein-Herne-Kanal und Emscher ist sie eine schmale Freiraumachse, zwischen 30 und 2.000 Metern breit. Die Insel ist ein vielfältiger Raum und weist ein unmittelbares Nebeneinander unterschiedlichster Nutzungen auf.

 
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(Eau-Trange) URSPUKPARADE 2010

Ein Spukschiff kam über den KulturKanal. Es passierte Oberhausen und schipperte weiter nach Essen, Recklinghausen und Dortmund. An Bord geisterten bizarre Gestalten umher - Fabelwesen, Prinzessinnen, Melancholiker, Weltbeweger, Don Quijote und Sancho Pansa.

An den jeweiligen Anlegestellen hießen Tänzer, Trommler und Trompeter die fremden Besucher aus fernen Gestaden willkommen. Von dort aus wurden an Land die verschiedensten Orte unsicher gemacht. Die Figuren feierten und firlefanzten gemeinsam auf der Zeche und dem Marktplatz, im Hafen, im Park und am Kanal.

Auf drei Schiffspassagen über den KulturKanal konnten die Besucher eine poetische Inszenierung aus Maskenspiel, Bewegung, Tanz und Musik erleben, die von Liebe, Erinnern und Vergessen, von Verwurzelung und Identität in Raum und Zeit erzählte.
Weitere Informationen finden Sie hier

Termine:
Freitag, 17.09.2010
* 16.30 Uhr: Verabschiedung URSPUK-Schiff am Kaisergarten Oberhausen: Drachenboote verabschiedeten den URSPUK nach Essen
* 17.00 Uhr: Abfahrt URSPUK-Schiff am Kaisergarten Oberhausen;
* 16.00 Uhr: Sammeln der Masken und Musiken in Essen/ Zeche Karl
* 17.00 Uhr: Parade zum Anleger Zweigertbrücke/ Altenessener Str./ Essen Zeche Carl
* 18.00 Uhr: Ankunft URSPUK-Schiff, Spektakel und gemeinsame Parade zurück zur Zeche Carl Anleger Zweigertbrücke/ Altenessener Str.
* 19.00 Uhr: URSPUK-Fest in Essen/ Zeche Carl

Samstag, 18.09.2010
* 16.00 Uhr: Abfahrt URSPUK-Schiff in Essen/ Kanalbrücke Altenessen
* 15.00 Uhr: Sammeln der Masken und Musiken in Recklinghausen-Süd, Neumarkt
* 16.00 Uhr: Parade zum Stadthafen Recklinghausen-Süd, Neumarkt
* 18.00 Uhr: Ankunft URSPUK-Schiff, Spektakel und Hafenfest in Recklinghausen/ Stadthafen

Sonntag, 19.09.2010
* 11.00 Uhr: Abfahrt URSPUK-Schiff in Recklinghausen/ Stadthafen
* 13.00 Uhr: Sammeln der Masken und Musiken; Französisch-Türkisches Picknick Dortmund Fredenbaumpark, Festwiese
* 14.30 Uhr: Parade zum Bootsanleger Fredenbaumpark/ Dortmund
* 15.00 Uhr: Ankunft URSPUK-Schiff Dortmund Fredenbaumpark, Bootsanleger: URSPUK-Spektakel und gemeinsame Parade zurück zur Festwiese
* 16.30 Uhr: URSPUK-Finale Dortmund Fredenbaumpark, Festwiese: Ein Fest in Kooperation mit dem Geschäftsbereich Stadtgrün - Initiative Dortmund Parks (D) zum Anschluss der TRANSINDUSTRIALE

Das Projekt fand im Rahmen von TWINS2010, einer Plattform für ein kulturelles Europa der Bürgerinnen und Bürger, der Aktiven und Kreativen, statt. Die Urspuk Parade ist ein Ergebnis der individuellen künstlerischen Auseinandersetzung unter dem Thema "Verwurzelung, Identitiät und Begegnung" und fand in Form eines städteübergreifenden Festes an einem langen Sommerwochenende statt.

 
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Local Hereos 2010

Jede Kommune der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stand eine Woche lang im Mittelpunkt. Im Rahmen der Local Heroes Woche gestaltete jede Stadt ihr kulturelles Programm und Potenzial in eigener Verantwortung. Die Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals planten ihre Woche in Anbindung an den KulturKanal.

 
Projekt-Link(s):
RUHR.2010 - Local Heroes